So, jetzt sind es noch fünf Tage bis das WeTab ausgeliefert wird, bzw. bei mir auf dem Tisch liegen soll. Die Macher behaupten bis dahin seien die noch bestehenden Softwareprobleme gelöst. Ich sehe es direkt vor mir, wie ein Amazon Mitarbeiter durch die Regale rennt und jedem einzelnen WeTab die jeweils aktuellste Software aufspielt 🙂 Es ergibt sich für mich eine gewisse Analogie zur Marketingstrategie der WeTab GmbH. Offiziell gibt es Null und Nix. Kein Ton, alles nur aus der mehr oder weniger begeisterten Fan- und Feindesgemeinde. Entweder sind Jungs von Neofonie richtig gut, oder die Sache geht furchtbar in die Hose. Da die Verkaufszahlen oder besser Vorbestellungszahlen aber doch recht hoch zu seien scheinen, bin ich nach wie vor guter Hoffnung. Drückt mir die Daumen.
Manchmal, aber nur manchmal…
…steckt der Teufel im Detail.
Ich habe mich mit der Zeitplanung verhauen, was die Erstellung eines Podcasts betrifft und einen Notfallplan aktiviert. Aber fangen wir ganz vorne an:
Ich möchte, soweit das in meiner Macht liegt, mehr oder weniger pünktlich meine Folgen herrausbringen. Also habe ich mir gedacht, verbinde ich das nötige mit der Aufnahme und schraube mit Euch zusammen den Grill zusammen.
Die paar Stellen an denen es zu langweilig wird, kann ich dann ja später schnell rausschneiden. Denkste Puppe. Erstens ist die Aufnahme viel länger geworden, als ich vorhatte und Zweitens hat das schneiden mehr als doppelt so lange gedauert als die eigentliche Aufnahme. Aber das ist ja eigentlich alles kein Problem, denn ich bin ja fertig geworden, auch wenn die Folge länger geworden ist, als geplant und als ich sie geschnitten hätte, wenn ich Zeit gehabt hätte.
Als ich die fertige Folge dann auf den Server hochladen wollte, gab es die böse Überraschung. “ Die Datei, die Sie hochgeladen haben ist größer als das Ihnen noch zur Verfügung stehende Kontingent, daher wurde die Datei wieder gelöscht.“ So, oder so ähnlich lautete der Text. Ich hatte die ebenfalls etwas größer ausgefallenen Berlin Folge nicht bedacht. Das volle Monatsvolumen stand erst, und jetzt bitte nicht lachen, erst in sechs Stunden wieder zur Verfügung. Da mich auch eine Reduzierung der Quallität beim Umwandeln nicht in die Nähe des noch zur Verfügung stehenden Platzes gebracht hat, blieb mir nichts weiter übrig, als den Upload auf den Montag Morgen zu verschieben. Ich kann nur hoffen, Ihr habt trotzdem ein wenig Spaß beim hören.
Message from the CEO (Christmas Event Organizer)
Dr. J. Christus v.Bethlehem.
Also Kinder, ich bin jetzt im Urlaub.
Aller Vorrausicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen
darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.
Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten
nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann
entsprechend auch ab jetzt X-man heißen!
Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober
höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen.
Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu
starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.
Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS
(Santa Claus Road Show) findet bereits am 27. November statt.
Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter
Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten.
Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine
in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions
erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine
powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-
Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht
und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.
Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global
Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation
abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private-
Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren.
Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten
werden.
Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via
conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben.
Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an
geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig
helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln.
Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus
Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer
zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem
testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche
einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch
benchmark-orientiertes Controlling für jedes private-Schenking-Center
möglich.
Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen
Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon
das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt
werden.
Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das
laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als
teaser und flankierende Marketingmaßnahmen.
Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens über das Mission
Statement gefunden.
Es lautet: „Let’s keep the candles burning“
und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“.
X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns.
Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting- Ansatz, auch im
Hinblick auf das Sharholder-value, und würdigte das Know-how seiner
Investor-Relation-Manager.
In diesem Sinne: Schönen Advent
PS. Diesen Text habe ich ohne Quellenangabe per Mail bekommen.
Robert Enke.
Robert Enke hat sich das Leben genommen.
Er hat sein Auto an einem Bahnübergang geparkt, seine Brieftasche auf den Beifahrersitz gelegt und sich dann von einem Regionalzug überfahren lassen.
Ein Mann der mit 32 Jahren noch ein erfülltes Leben hätte führen können.
Was muß in einem Menschen vorgehen, der eigentlich alles hatte was man sich wünschen kann.
Er war unglaublich beliebt, nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge, sondern insbesondere wegen seiner freundschaftlichen und offenen Art. Seine sportliche Karriere war steil nach oben gerichtet und noch lange nicht am Ende.
Er hatte eine Familie. Eine Frau und eine acht Monate alte, adoptierte Tochter.
Die leibliche Tochter ist vor drei Jahren leider an einer angeborenen Herzerkrankung verstorben.
Wie sehr muß ein Mensch innerlich zerrissen sein, wenn er nach außen ein so erfülltes Leben führt und sich dann auf diese Art und Weise das Leben nimmt.
Ich wünsche seiner Familie, dass sie damit zurecht kommt und irgendwann Ruhe findet.
Es ist unglaublich.
AmHam was hast Du getan?
Heute beginnen zwei Wochen Einsamkeit im Büro, da mein Kollege Urlaub hat. Diese Zeiten bedeuten für mich immer doppelte Arbeit, da es leider keinen Ersatz für Ihn gibt. Das einzig angenehme dabei ist, dass ich dann immer die Möglichkeit habe, nebenbei Podcasts zu hören. So habe ich das gerade auch getan. Als Erstes die AmHamShow angemacht. Und was muß ich da hören? Da stellt dieser Verrückte doch tatsächlich ein Skype Gespräch mit mir ins Netz? Zu allem Überfluss kündigt er auch noch an, ich würde demnächst einen eigenen Podcast machen! Nein, natürlich fühle ich mich nicht unter Druck gesetzt. HÜLFE, wie komme ich denn bitte aus der Nummer wieder raus?
Ich trage mich ja schon geraume Zeit mit dem Gedanken einen Podcast zu machen, aber bisher konnte ich das immer noch so schön vor mir herschieben. Und jetzt? Na toll. Dann muß ich ja wohl… Demnächst.
Die CeBIT ist auch nicht mehr, was sie mal war.
Am Freitag habe ich mich mit einem Kollegen mal wieder auf die CeBIT begeben. Als Hannoveraner bekommt man immer irgendwo eine Eintrittskarte her, ohne dafür 38,- Euro auszugeben.
Zugegeben, ich war früher eine “Beutelratte”. Als Kinder sind wir über die Messe gezogen und haben nach Werbegeschenken und riesigen Tüten ausschau gehalten. Je mehr, desto besser. Dabei haben wir aber auch die tollsten Sachen und Innovationen auf den Ständen bestaunt und wollten sowas natürlich auch irgendwann mal haben. CeBIT war immer aufregend. Irgendwie hat die CeBIT mich zu dem Konsumjunkie gemacht, der ich heute bin (Aussage diverser Personen meiner Umgebung). Aber diese Zeiten scheinen lange vorbei zu sein…
In den letzten Jahren habe ich immer das Gefühl gehabt, nichts verpasst zu haben. Es gibt scheinbar nicht mehr viel neues. Zumindest nichts, was den Besucher veranlasst, einen Messestand zu betreten.
Diesmal waren für mich die Standpartys das Interessanteste auf der Messe. Webciety hat Spaß gemacht. Hab nette Leute kennen gelernt. Auch auf einem anderen Stand der Halle gab es noch eine riesige Party mit DJ´s und Gogo Girls und hunderten von gut gelaunten Leuten.
Fazit: Ich werde nächstes mal wohl wieder hingehen. Nur etwas später
Überzeugungstäter
Ich bekenne, ich mag Asus. Alle meine Rechner haben schon länger ein Innenleben von Asus. Da war es nicht verwunderlich, dass ich schwach wurde als der Ur Asus Eee 4G auf den Markt kam. Wie trefflich, denn ein Spanienurlaub stand an und man möchte ja frisch geschossene Fotos nicht nur auf dem Mini-Monitor der Digicam betrachten. Tolle Ausrede. Gekauft. Da es bis zum Urlaub noch paar Tage hin waren, hab ich die Zeit genutzt, den kleinen ein wenig zu “pimpen”. Mehr Arbeitsspeicher, mehr Plattenplatz, Bluetooth, DVBT und so weiter. So hatte ich dann auch meinen Spaß im Urlaub und auch den Rest des Sommers. Aber der Kleine hatte natürlich auch seine Schwächen. So passte keine Internetseite auf den 7 Zöller und man musste ständig links und rechts scrollen. Auch die Akkuleistung war eher unterirdisch. Aber ich hatte mein kleines Netbook. Bis Gestern. Da kommt doch ein Freund vorbei und erzählt ein Kollege von Ihm hätte sich auch einen Eee zugelegt und nach einer Woche festgestellt, der wäre ihm doch zu klein. Ob ich nicht jemanden wüsste der noch einen Eee 1000H braucht. ???? Ja klar! ICH. Alle Nachteile des 4G behoben. Genial. Da musste ich doch zuschlagen, oder? Jetzt muss ich nur noch den 4G wieder loswerden. Falls jemand Interesse hat, bitte melden.
Podcastdorf
Die Podcastwelt ist doch wie ein kleines Dorf. Jeder kennt jeden. Irgendwie. Zwar nicht richtig, aber immerhin. Gut, die Hörer kennen sich eher nicht, aber dafür gibt es dann ja Twitter. Da sind dann alle zusammen auf dem großen Dorfplatz und erzählen sich Geschichten, lachen und lästern.
Und nun hat ein bärtiger Dorfbewohner hinter vorgehaltener Hand von den Problemen eines Podcasters erzählt. Daraufhin wurde aber nicht etwa gelästert, sondern es wurde gespendet. Jeder der mochte und konnte gab ein kleines bisschen. Die Spenden gingen und gehen weiterhin an den Bärtigen, der seinerseits auch noch was drauflegt. Ich freue mich eine Weile mit Euch auf diesem Dorfplatz stehen zu dürfen. Macht weiter so. In der Mitte brennt ein Feuer und wenn wir alle ein wenig zusammenrücken, wird allen etwas wärmer.
Nicht wieder gesund.
Gesund bin ich zwar immer noch nicht ganz, aber ich hätte jetzt ein schlechtes Gewissen noch zwei oder drei Tage dranzuhängen. Ich mache schön ruhig und dann wird es schon gehen.
Mein iPod Touch ist auch endlich gekommen. Nachdem ich am Freitag vom Sofa aus schon den UPS, DHL und DPD Wagen gesehen hatte, habe ich prompt eine E-Mail an den Verkäufer geschickt um nach einer Trackingnummer oder ähnlichem zu fragen. Der Finger hatte die Enter Taste noch nicht verlassen, da klingelte es an der Tür und ein GLS Mann überreichte mir den tiefgefrorenen Touch. So hatte ich doch noch die Gelegenheit, mich am Wochenende mit dem Gerät zu beschäftigen. Das Ding hätte ich mir schon viel früher zulegen sollen. Ich bin schlichtweg begeistert. Nur mit iTunes stehe ich noch ein wenig auf dem Kriegsfuss.
Ewiges warten auf Ebaykauf.
Ich habe vor über einer Woche bei Ebay einen Ipod Touch erworben.
Weil ich fast immer arbeite, wenn die Post kommt, habe ich als Versandadresse natürlich meine Firmenadresse bei Ebay hinterlegt. Ungeduldig renne ich also die ganze Woche alle zwei- bis drei Stunden los, um zu fragen ob evtl. schon ein Paket für mich da sei. Wohl wissend, dass mir das Paket ohnehin an meinen Schreibtisch gebracht würde. Egal. Wie es kommen muss, ist das Paket natürlich bis Freitag nicht da. Daraufhin habe ich am Samstag eine bitterböse Email an den Verkäufer geschickt. Keine zwei Minuten musste ich auf eine Antwort warten und erfahren, dass mein Geld nicht angekommen war. Peinlich! Eine Kontrolle ergab, ich hatte die Überweisung nicht ordentlich abgeschlossen. Jetzt warte ich eben weiter. Blöderweise bin ich die ganze nächste Woche krankgeschrieben und werde mit einem Auge weinen, wenn ich ein DHL- oder DPD Auto sehe. Das könnte meinen Ipod in die Firma gebracht haben…..
